SPD-Fraktion zur Bürgerversammlung „Ebertle II“

Die SPD-Fraktion nahm mit großem Interesse an der Bürgerversammlung zum neuen Baugebiet „Ebertle II“ teil. Nach einer guten ausführlichen Vorstellung der ersten Pläne durch die Verwaltung, hatten die Bürger Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Dies wurde ausgiebig genutzt und zumeist trotz spürbarer Emotionen auch sachlich dargestellt. Bereits in  Vorgesprächen hatten vor allem die Anwohner ihre Bedenken zu der Planung den Mitgliedern der SPD-Fraktion vorgetragen und nutzten diese Gelegenheit auch nach der Bürgerversammlung. Dabei verstärkte sich bei der SPD die Einsicht, wofür man sich bei der weiteren Behandlung einsetzen muss und es auch tun wird:

  • Aus der Typisierung „allgemeines Wohngebiet“ muss ein reines Wohngebiet werden. Weder Ferienwohnungen noch Gewerbe sollen hier entstehen. Die Schaffung von Wohnraum hat oberste Priorität.
  • Die Erschließung des neuen Wohngebiets über den Eichenweg ist nach Gutachteraussagen zwar möglich, hat aber sehr viele Nachteile. Diese wurden in mehreren Wortmeldungen dargestellt. In einem Vor-Ort-Termin hatte die Fraktion die Lage schon in Augenschein genommen und selbst große Bedenken. Deshalb wird man sich stark machen für die Prüfung alternativer Zufahrten. Eine Gruppe von Anwohnern hat dazu mit sehr viel Sachverstand auch schon Pläne erarbeitet, die sich die Verwaltung genau ansehen sollte und deren Machbarkeit prüfen.
  • Dem Abfluss des Oberflächenwassers muss größte Aufmerksamkeit geschenkt werden, um Schäden für das darunterliegende Wohngebiet zu verhindern.
  • Die Reduzierung der Höhenentwicklung gilt es zu prüfen. Dabei kann die Anregung eines Bürgers eine große Hilfe sein, indem Verschiebungen die Sicht der jetzigen Anwohner über dem Wäldele ohne Wohnraumverlust weniger beeinträchtigen.
  • Ist es wirklich erforderlich, so viele Bäume zu fällen oder kann gerade durch eine alternative Zufahrt diese Maßnahme auf ein erträgliches Maß reduziert werden?
  • Die SPD-Fraktion wird ihre Forderung verstärken, die Gambrinuskurve zu einem Kreisverkehr umzubauen. Gerade durch die geplante Bautätigkeit in der Hauptstraße in den nächsten zwei Jahren, sollte die Chance für die Umgestaltung nicht vertan werden.

Dies sind nur einige Punkte, für die man sich im weiteren Verlauf des Verfahrens einsetzen wird, um die Bedenken der jetzigen Anwohner zu berücksichtigen ohne die Umsetzung des Baugebiets zu gefährden. Denn die Schaffung von Wohnraum ist wichtig, gleichgültig in welchem Preissegment.

Zum Artikel der BZ

Die Umgestaltung der Ortsmitte Kollnau

Die Umgestaltung der Ortsmitte Kollnau soll auf Wunsch der SPD auf die kommunalpolitische Agenda gesetzt werden. Die Ideen, die auf einer SPD- Veranstaltung zur Stärkung des Einkaufsstandortes Kollnau vorgestellt wurden, sind auf breite Zustimmung gestoßen. Die Fraktionsvorsitzende Gabi Schindler und der Vorsitzende des Ortsvereins Michael Stoltenburg haben deshalb in einem gemeinsamen Schreiben Oberbürgermeister Götzmann gebeten, das Thema aufzugreifen. Die SPD bittet in diesem Schreiben darum, dass der Oberbürgermeister mit den Grundstückseigentümern, als auch mit den Einzelhändlern Gespräche führt, um Umgestaltungsmöglichkeiten der Ortsmitte frühzeitig zu besprechen. Soweit bekannt, soll 2020 in diesem Bereich die Kanalisation erneuert werden, weshalb es sich anbietet, zeitgleich notwendige und gewünschte bauliche Veränderungen durchzuführen. Oberbürgermeister Götzmann hatte in Aussicht gestellt, dass nach Beendigung der Maßnahmen in Buchholz auch in Kollnau die Umgestaltung der Ortsmitte Kollnau angegangen werden könnte. Insoweit würde man sich auf Seiten der SPD freuen, wenn 2019 hierzu erste Schritte gemacht werden könnten.